Der Nachwuchs beim Bahn-Wettkampf

Der Nachwuchs beim Bahn-Wettkampf

Bei zwei verschiedenen Bahnwettkämpfen waren die Nachwuchslöwen letzten Samstag unterwegs. Raphael Daniss, Jonathan Läsker, Leonard Koch und Anton Armoneit gingen bei der Landesverbandsmeisterschaft Omnium auf der Gerarer Radrennbahn an den Start. Aus drei Teildisziplinen bestand der Wettkampf: Scratch (Sieger ist der, der als erster im Ziel ist), Ausscheidungsfahren (in jeder Runde muss der Letzte das Rennen verlassen) und einem Punktefahren (aller fünf Runden werden Punkte gesammelt, der mit den meisten Punkten gewinnt). In der U13 konnte sich Daniss einen hervorragenden vierten Platz sichern. Läsker bekam in der U15 auch eine Urkunde: er erreichte Platz sechs. Kurz dahinter auf Platz sieben landete Leonard Koch. Nicht ganz so rund lief es bei Armoneit. Er rutschte im Scratch aus dem Pedal, wurde überrundet und kam dadurch nur in die darauffolgenden B-Läufe. Stärke zeigte er dann im Ausscheidungsfahren, bei dem er in seinem Lauf erst als Vorletzter ausschied. Am Ende wurde er 18. in der Gesamtwertung.

Eric Meinberg ging beim dritten Wettkampf der „Trainalyzed“, einer Bahn-Bundessichtungsserie der U15 an den Start. Diesmal wurden die drei Disziplinen Ausscheidungsfahren, Handicap-Rennen und Madison auf der Bahn in Niederpöring ausgefahren. Im Gegensatz zu den 250-Meter-Bahnen in Thüringen hat diese Bahn eine Länge von 333 Metern auf „Autobahn-Beton“. Der Überhang der Bahn, also die Schräge in den Kurven, ist wesentlich geringer, als in Gera und Erfurt. Das Training am Vortag nutzen die Sportler zur Eingewöhnung. Meinberg konnte im Ausscheidungsfahren eine erste Marke setzen: er kam bei 28 Startern auf Platz zwei. Beim Handicap steht der Beste auf der Ziellinie, davor mit jeweils zehn Metern Abstand die 19 Nächstplatzierten. Es werden nur drei Runden gefahren. Meinberg war in der Gesamtwertung „zu gut“, um dabei weit vorn zu landen. Madison ist eine Mannschaftsdisziplin, bei der jeweils zwei Sportler in einer Mannschaft sind. Diese wechseln sich im Rennen ab, indem der aktive Fahrer mit der rechten Hand seinen Partner, der seine linke Hand für ihn bereithält, in das Rennen hineinzieht. Moritz Groch aus Sömmerda war Erics Partner. Genau wie beim Punktefahren sammeln die Mannschaften aller vier Runden Punkte. Nach zwei Wertungen, bei denen Meinberg und Groch jeweils die dritten waren, geschah beim Wechsel das Missgeschick: sie stürzten beide. Das Rennen wurde abgebrochen. Groch konnte nach dem Sturz nicht mehr aufs Rad steigen, Meinberg hatte „nur“ ein paar Schürfwunden und fuhr die 36 Runden allein. Dabei überrundete er sogar einige Mannschaften, nach ganz vorn reichte es aber nicht. Trotzdem sicherte er sich seine Punkte und kam in der Gesamtwertung der Rennserie auf Platz 1. Er konnte sich das Führungstrikot auf dem Siegertreppchen überstreifen und darf es nun beim kommenden Wettkampf in Öschelbronn präsentieren.

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