Saisonrückblick 2018

Saisonrückblick 2018

Das letzte Rennen ist nun schon ein paar Tage her und nach einer Auszeit vom Rad und Urlaub ist es an der Zeit ein kleines Fazit der Saison zu ziehen: Das letzte Rennen war für mich die Münsterland- Giro, bei der ich trotz sehr aktiver Fahrweise nicht in die vorderen Plätze fahren konnte, da wir die Gruppe des Rennens verpassten. Vorweg wieder meine kleine traditionelle, selbst geführte Statistik, in Klammern die jeweiligen Zahlen des Vorjahres:

64 (62) Rennstarts, davon
26 (19) Top 15 Platzierungen, davon
5 (8) mal Podium
1 (6) mal DNF

Insgesamt waren es:

4306 (4310) Rennkilometer, dafür
20180 (19480) Reisekilometer im Auto
24800 (30900) Höhenmeter in den Rennen Gesamt
47,4 (48,1) km/h schnellstes Rennen (Steinfurter Abendrennen)
27,6 (34,1) km/h langsamstes Rennen (BZF Schotten)
41,2 (41,4) km/h Schnitt über alle Rennen

Meine TOP 3:
  1. Dautpher Pringstpreis der RSG-Buchenau
    Ein super selektiver Kurs, auf dem ich zum zweiten Mal am Start war und nur durch eine Unachtsamkeit den möglichen Sieg verschenkte, am Ende Platz 2 auf dem Podium.
  2. Radrennen in Gesmold
    Wunderschönes, kleines Rundstreckenrennen in der Nähe von Melle, ein toller Klassikerkurs, auf dem sicher auch ein Fahrerfeld von 100 Fahrern gut zu recht käme. Von solchen Rennen gibt es leider viel zu wenige. Warum Rennen wie diese nicht als aufstiegsrelevant gewertet wurden verstehe ich bis heute nicht. Am Ende landete ich auch hier in einem „versauten Sprint“ geschlagen auf Rang 2.
  3. BSR Radsporttag in Stolberg- Breinig
    Nachdem dieses Rennen für mich im letzten Jahr ein ziemliches Fiasko war, konnte ich dieses Jahr nach einem sehr harten Dernyrennen zuvor im Hauptrennen zahlreiche Prämien am Ende des Feldes sammeln – das passiert auch nicht alle Tage. Die Stimmung am Streckenrand war der Hammer und ganz Stolberg kennt sicher immer noch meinen Namen 🙂
FLOP 3:
  1. Rund in Bünde:
    Ein Rennen was ganz klar in die Kategorie fällt: Rennen, die niemand braucht. Meine Eltern und meine Freundin waren an dem Tag wohl die einzigen Zuschauer am Streckenrand, der Straßenzustand eine Katastrophe und das Fahrerfeld mit nicht einmal 20 Personen winzig. Auf dem Gelände einer Kartbahn irgendwo im Nirgendwo, dann lieber ein selektiver Kurs im Teutoburger Wald oder Wiehengebirge!
  2. Rund in Spich:
    Wenig spektakulärer Kurs, irgendwo in der brütenden Hitze mitten im Wohngebiet irgendwo im Ruhrgebiet, kaum Zuschauer, wenige Einzelfahrer unterwegs, die sich trauten, um sich mit der Übermacht des heimisch ansässigen Teams zu messen, Spaß sieht dann einfach anders aus.
  3. Altstadtkriterium in Füssen:
    Keine Ahnung wie viele Runden ich in diesem Rennen gesammelt habe, aber es waren einige. Auf dem Weg in dem Urlaub nach 8h Autofahrt gedacht: „Nimmt man mal mit“ – aber super anspruchsvoller Kurs, fast durchgehend heftiges Kopfsteinpflaster. Krämpfe in den Händen nach 10 Runden. Um in den Wertungen zu punkten, muss man das Risiko selbst verschuldet zu stürzen billigend in Kauf nehmen. Die Rundenvergütung musste hier von fast allen Punkteträgern in Anspruch genommen werden. Meinen Respekt an die Jungs, die sich das geben, trotz grandioser Stimmung, einem tollen Veranstalter und wirklich Action im Renngeschehen. Für einen selbst als Fahrer ist das dann einfach kein Zuckerschlecken.

Das Jahr lief als Teil des Stevens Racing Team für mich wirklich gut. Ich konnte von meinen Teamkollegen eine Menge lernen und mich wirklich weiterentwickeln. Rundstrecke langweilig? – Denkste! Ohne Trainingsplan und Training und Rennen nach Gefühl verlief die Saison für mich ohne große Zwischenfälle – klar, es gibt immer Wochen, in denen es mal besser oder schlechter läuft. Gegen Ende der Saison probierte ich das ein oder andere neue Trainingsprogramm und so ging es noch ein richtiges Stück mit der Form bergauf. Ich nehme aus diesem Jahr viel mit in die nächste Saison! Das Ziel in die A- Klasse zurück zu kehren habe ich erreicht und schließe die Saison in der Rose Rangliste auf Platz 207 ab.

2019 werde ich nicht mehr in den Farben des Stevens Racing Team unterwegs sein. Die Planung für das nächste Jahr ist aber in trockenen Tüchern – wie es weiter geht erfahrt ihr in den nächsten Wochen.

Neben dem Radsport verschlägt es mich derzeit öfter in die Kletterhalle und demnächst auch wieder ins Fitnessstudio. Ein paar Radeinheiten habe ich auch schon wieder hinter mir.

Ich möchte mich an dieser Stelle auch als aller erstes bei dem Team und all seinen Sponsoren bedanken. Dank geht auch speziell an meine Eltern, Freunde und meine Freundin Marina Dertenkötter, die mir auch in sämtlichen Situationen zur Seite standen! Ebenso ein Dank an all die tollen Radsport- Fotografen. Holger RadifoRebecca Sadowsky -Radsport Fotos-Christopher JobbWerner MöllerJohanna Marie SeidenbecherNaima Wieczorreck Fotografie – NW FotografieChristian Schellcyclingpics.de.

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